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Homöopathie - was ist das?
Das Ähnlichkeitsprinzip
Keine Behandlung  von Symptomen

Die Lebenskraft
Arzneimittel und Potenzierung
Die Homöopathische Behandlung
Der Begründer der Homöopathie - S. Hahnemann

 
Der Begründer der Homöopathie - 
Dr. C. F. Samuel Hahnemann
 
 
 

Hahnemann wurde als Sohn eines Porzellanmalers am 10. April 1755 in Meißen geboren. Nach einer Kaufmannslehre begann er im Alter von 20 Jahren sein Medizinstudium. In Wien setzte er bei Josef v. Quarin, Leibarzt der Kaiserin und Vorstand im "Spital der barmherzigen Brüder", seine Studien fort und promovierte im Frühjahr 1779 in Erlangen zum Doktor der Medizin.

Als junger Arzt in seiner eigenen Praxis war Samuel Hahnemann schnell enttäuscht von der spekulativen und theoretischen Medizin, von der er sich deshalb bald wieder abwandte. Er verdiente sich fortan seinen Lebensunterhalt mit der Übersetzung von wissenschaftlichen und medizinischen Schriften. Mit 35 Jahren hatte er ein Schlüsselerlebnis, das ihn auf eine völlig neue Bahn brachte: Beim Übersetzen eines medizinischen Buches wunderte er sich über die Empfehlung des berühmten schottischen Pharmakologen Cullen, bei Malaria Chinarinde einzusetzen. Hahnemann probierte die Chinarinde selbst an sich aus und bekam -obwohl gesund - zu seiner Überraschung die für Malaria typischen Krankheitserscheinungen. Das Ähnlichkeitsprinzip war somit geboren.

Hahnemann prüfte nun viele weitere Substanzen auf ihre Fähigkeit, nach dem Ähnlichkeitsprinzip zu wirken. Es folgten zahlreiche Selbstversuche und Testreihen mit gesunden Menschen (oft seine eigenen Familienmitglieder), bei denen er über hundert Arzneien untersuchte: Pflanzen, Minerale, Salze, Metalle und tierische Stoffe.

Auch in heutiger Zeit wird jedes neue homöopathische Arzneimittel erst gründlichen Arzneimittelprüfungen unterzogen, bevor es zur Anwendung kommt. Mittlerweile ist die Anzahl der geprüften homöopathischen Arzneien auf über zweitausend gewachsen.

Samuel Hahnemann starb 1843 im Alter von 88 Jahren in Paris, wo er bis zuletzt erfolgreich praktiziert hatte.

Eine seiner bekanntesten Veröffentlichungen ist das "Organon der Heilkunst", das mittlerweile in der 8. Auflage im Handel erschienen ist.